Die Sonnenfinsternis 2026 in Basel beginnt am Mittwoch, 12. August, um 19.24 Uhr und erreicht gegen 20.18 Uhr ihren Höhepunkt. Der Mond wird dann rund 91 Prozent der sichtbaren Sonnenfläche verdecken. Die Sonne erscheint über Basel nur noch als schmale, intensiv leuchtende Sichel, bevor sie gegen 20.47 Uhr untergeht. Wer das seltene Ereignis vollständig verfolgen möchte, benötigt einen erhöhten oder offenen Standort mit freier Sicht nach Westen, berichtet Basel Post.
Basel liegt ausserhalb des schmalen Streifens, in dem die Sonnenfinsternis total wird. Eine vollständige Verdunkelung gibt es in der Nordwestschweiz deshalb nicht. Trotzdem gehört die Finsternis zu den eindrucksvollsten astronomischen Ereignissen, die in den kommenden Jahrzehnten über der Region sichtbar werden: Beim Maximum werden in Basel nach den lokalen Berechnungen etwa 90,8 Prozent der Sonnenscheibe bedeckt. Entscheidend ist allerdings das Wetter unmittelbar über dem westlichen Horizont. Bereits eine niedrige Wolkenbank, eine Baumreihe oder ein Gebäude kann die besonders spektakuläre Schlussphase verdecken.
Wann ist die Sonnenfinsternis 2026 in Basel?
Die partielle Sonnenfinsternis beginnt in Basel am 12. August 2026 um 19.24.22 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt berührt der Mond von der Erde aus gesehen erstmals den Rand der Sonne. Mit einer geeigneten Sonnenfinsternisbrille ist zunächst nur eine kleine dunkle Kerbe an der Sonnenscheibe zu erkennen.
Während der folgenden 54 Minuten schiebt sich der Mond immer weiter vor die Sonne. Das Maximum wird ungefähr um 20.18 Uhr erreicht. Dann sind rund 90,8 Prozent der sichtbaren Sonnenfläche bedeckt. Der unbedeckte Teil erscheint als sehr schmale Sonnensichel nahe dem Horizont.
Rechnerisch dauert die partielle Phase in Basel bis etwa 21.09 Uhr. Von Basel aus ist dieses astronomische Ende jedoch nicht mehr sichtbar, weil die Sonne bereits gegen 20.47 Uhr untergeht. Die lokale Beobachtung endet deshalb mit dem Sonnenuntergang und nicht erst mit dem tatsächlichen Austritt des Mondes aus der Sonnenscheibe.
Sonnenfinsternis in Basel: Die wichtigsten Zeiten
| Phase | Uhrzeit in Basel | Was ist zu sehen? |
|---|---|---|
| Beginn der partiellen Finsternis | 19.24 Uhr | Der Mond berührt den Sonnenrand |
| Deutlich sichtbare Bedeckung | ab etwa 19.40 Uhr | Die dunkle Fläche auf der Sonne wird grösser |
| Maximum über Basel | etwa 20.18 Uhr | Rund 90,8 Prozent der Sonne sind bedeckt |
| Sonnenuntergang | etwa 20.47 Uhr | Die teilweise bedeckte Sonne verschwindet |
| Rechnerisches Ende | etwa 21.09 Uhr | In Basel nicht mehr sichtbar |
Alle Zeiten gelten für Basel in der Mitteleuropäischen Sommerzeit. Bereits innerhalb der Region können sich die Werte um Sekunden oder einzelne Minuten verschieben. Für Riehen wird das Maximum beispielsweise wenige Sekunden früher angegeben; die Bedeckung fällt dort nahezu identisch aus.
Wie stark wird die Sonne in Basel verdeckt
Beim Maximum werden in Basel nach den verfügbaren Berechnungen ungefähr 90,8 Prozent der sichtbaren Sonnenfläche vom Mond bedeckt. Damit erlebt die Region eine sehr tiefe partielle Sonnenfinsternis. Lediglich eine schmale Sichel der hellen Sonnenoberfläche bleibt sichtbar.
Dieser Wert darf nicht mit der sogenannten Magnitude verwechselt werden. Die Magnitude beschreibt den Anteil des Sonnendurchmessers, der vom Mond bedeckt wird. Die Obskuration oder Bedeckung bezeichnet dagegen den verdeckten Anteil der sichtbaren Sonnenfläche. Beide Werte werden in astronomischen Tabellen verwendet, bedeuten aber nicht dasselbe. Obwohl fast die gesamte Sonnenscheibe verschwindet, wird es in Basel nicht so dunkel wie bei einer totalen Sonnenfinsternis. Der verbleibende Teil der Sonne ist weiterhin ausserordentlich hell. Die Umgebung kann zwar deutlich an Helligkeit verlieren, ein vollständiges Nachtgefühl entsteht jedoch nicht.
Auch die Sonnenkorona wird in Basel nicht sichtbar. Sie lässt sich nur während einer totalen Sonnenfinsternis beobachten, wenn der Mond die helle Sonnenoberfläche vollständig abdeckt. Der entsprechende Totalitätsstreifen verläuft am 12. August unter anderem über Grönland, Island und Teile Spaniens.
Wo kann man die Sonnenfinsternis in Basel beobachten
Der beste Beobachtungsplatz in Basel muss zwei Bedingungen erfüllen: Er braucht einen möglichst freien Blick nach Westen oder Westnordwesten und darf in dieser Richtung keine hohen Gebäude, Bäume oder Geländekanten aufweisen. Die Sonne steht beim Maximum bereits sehr tief. Deshalb reicht es nicht, wenn ein Standort grundsätzlich offen oder erhöht ist. Eine Baumreihe, die am Nachmittag unauffällig wirkt, kann die Sonnensichel um 20.18 Uhr vollständig verdecken.
Im dicht bebauten Zentrum sind die Bedingungen vielerorts schwierig. Enge Strassen, Innenhöfe, hohe Fassaden und Kirchtürme begrenzen den Blick zum Horizont. Wer in Grossbasel oder Kleinbasel bleibt, sollte deshalb einen offenen Platz oder einen Standort am Stadtrand wählen.
Als mögliche Ausgangspunkte für die Suche kommen folgende Gebiete infrage:
- erhöhte und offene Bereiche auf dem Bruderholz;
- freie Flächen am westlichen oder südwestlichen Stadtrand;
- Anhöhen im Leimental;
- offene Gebiete bei Binningen, Bottmingen oder Oberwil;
- freie Landschaftsflächen im Baselbiet;
- Jurahöhen mit unverbauter Westsicht;
- die Schafmatt mit astronomischem Beobachtungsprogramm.
Diese Orte sind keine Garantie für freie Sicht. Besucherinnen und Besucher sollten die konkrete Position vorab kontrollieren. Entscheidend ist nicht der Name eines Aussichtspunktes, sondern die tatsächliche Sichtachse am gewählten Platz.
Ist der Rhein ein guter Beobachtungsort
Ein Standort am Rhein kann geeignet sein, wenn der Blick in Richtung der untergehenden Sonne offen bleibt. Das Wasser allein garantiert jedoch keine guten Bedingungen. Je nach Rheinabschnitt können Brücken, Uferbäume, Wohnhäuser, Hafenanlagen oder die Form des Flussverlaufs den Westhorizont verdecken. Viele bekannte Plätze am Basler Rheinufer sind vor allem nach Norden, Süden oder Osten geöffnet. Für die Sonnenfinsternis muss deshalb vor Ort geprüft werden, wo die Sonne gegen 20.18 Uhr tatsächlich steht.
Die dicht bebauten Uferabschnitte in der Innenstadt sind tendenziell weniger zuverlässig als offene Standorte ausserhalb des Zentrums. Besonders zwischen hohen Gebäuden kann die Sonne bereits lange vor dem rechnerischen Sonnenuntergang verschwinden.
Wer am Rhein beobachten möchte, sollte den gewünschten Platz einige Tage vorher ungefähr um 20.15 Uhr besuchen. Ist die Sonne zu diesem Zeitpunkt noch klar über dem Horizont sichtbar, bestehen grundsätzlich gute Chancen. Der genaue Untergangspunkt verschiebt sich bis zum 12. August nur geringfügig.
Sonnenfinsternis auf dem Bruderholz beobachten
Das Bruderholz gehört wegen seiner erhöhten Lage zu den naheliegenden Möglichkeiten innerhalb Basels. Von verschiedenen Bereichen eröffnet sich ein weiter Blick über die Stadt und das Umland. Allerdings sind nicht alle Plätze in Richtung Westen offen. Wohnhäuser, Gärten und hohe Baumgruppen können die entscheidende Sichtachse blockieren. Besonders in den stärker bebauten Quartierabschnitten kann die Sonne beim Maximum hinter Dächern oder Vegetation verschwinden.
Geeignet sind vor allem offene Bereiche, von denen aus der Horizont zwischen Westen und Westnordwesten möglichst tief sichtbar bleibt. Ein freier Blick über das Leimental kann vorteilhaft sein. Der genaue Platz sollte jedoch nicht erst am Abend der Finsternis gesucht werden.
Wegen des erwarteten Interesses ist zudem mit mehr Besucherinnen und Besuchern als an einem gewöhnlichen Sommerabend zu rechnen. Wer einen ruhigen Platz sucht, sollte bekannte Aussichtspunkte meiden oder frühzeitig eintreffen.
Wo sieht man die Finsternis im Baselbiet
Ausserhalb der Stadt bieten freie Felder und Anhöhen im Baselbiet häufig bessere Sichtbedingungen. Die geringere Bebauung erleichtert den Blick zum tiefen Westhorizont. Geeignet können insbesondere offene Gebiete im Leimental, im Laufental oder auf erhöhten Jurastandorten sein.
Auch hier ist die Himmelsrichtung wichtiger als die absolute Höhe. Eine Wiese auf einer Anhöhe kann ungeeignet sein, wenn westlich davon ein bewaldeter Hügel liegt. Umgekehrt kann ein niedrigerer Standort mit freier Sicht über ein Tal ausgezeichnete Bedingungen bieten.
Mögliche Regionen für die Standortsuche sind:
- das westliche Leimental;
- offene Flächen bei Oberwil und Biel-Benken;
- erhöhte Gebiete bei Ettingen;
- Landwirtschaftsflächen ausserhalb von Therwil;
- Anhöhen in Richtung Blauen;
- offene Jurastandorte im oberen Baselbiet;
- die Umgebung der Schafmatt.
Parkplätze, Feldwege und private Grundstücke dürfen nicht blockiert werden. Wer mit dem Auto anreist, sollte einen legalen Parkplatz wählen und den letzten Abschnitt zu Fuss zurücklegen. Nach Sonnenuntergang wird es rasch dunkel, weshalb eine Taschenlampe und feste Schuhe sinnvoll sind.
Sternwarte Schafmatt: Sonnenfinsternis nahe Basel erleben
Eine der wichtigsten organisierten Beobachtungsmöglichkeiten für die Region Basel befindet sich bei der Sternwarte Schafmatt. Sie liegt westlich der Geissflueh auf Oltinger Gemeindegebiet, nahe dem Punkt, an dem die Kantone Basel-Landschaft, Solothurn und Aargau zusammentreffen.
Für den 12. August ist ein öffentliches Spezialprogramm zur Sonnenfinsternis angekündigt. Je nach publizierter Veranstaltungsübersicht beginnen die Sonnenbeobachtungen zwischen 18 und 19 Uhr. Interessierte sollten die endgültige Startzeit deshalb unmittelbar vor der Veranstaltung beim Betreiber kontrollieren. Die Beobachtung erfolgt mit fachgerecht ausgerüsteten Teleskopen und geeigneten Sonnenfiltern. Der erhöhte Standort bietet grundsätzlich günstige Voraussetzungen für den Blick auf die tief stehende Sonne. Auch dort bleibt die Sicht jedoch vom Wetter über dem westlichen Horizont abhängig.
Ort: Sternwarte Schafmatt
Lage: westlich der Geissflueh bei Oltingen
Koordinaten: ungefähr 47°25'12" N, 7°57'03" E
Programm: Beobachtung der partiellen Sonnenfinsternis
Zusatzangebot: anschliessende Beobachtung der Perseiden
Anreise: frühzeitig prüfen und genügend Zeit einplanen
Die Schafmatt liegt nicht direkt an einem grossen städtischen Verkehrsknotenpunkt. Je nach Anreiseroute kann der letzte Abschnitt zu Fuss führen. Besucherinnen und Besucher sollten deshalb noch bei Tageslicht eintreffen.
Was bietet die Sternwarte Schafmatt am 12. August
Das geplante Programm richtet sich sowohl an astronomisch interessierte Erwachsene als auch an Familien. Durch die fachlich eingerichteten Instrumente lässt sich der Verlauf der Finsternis vergrössert und sicher beobachten. In der Nähe befindet sich das Naturfreundehaus Schafmatt. Nach den veröffentlichten Angaben sollen bei gutem Wetter bereits vor Beginn der Finsternis Speisen und Getränke erhältlich sein. Da organisatorische Details wetterbedingt angepasst werden können, empfiehlt sich vor der Anreise eine Kontrolle der aktuellen Mitteilungen.
Nach dem Sonnenuntergang richtet sich der Blick auf die Perseiden. Der bekannte Meteorstrom erreicht in der Nacht vom 12. auf den 13. August seine besonders aktive Phase. Die zeitliche Verbindung macht die Schafmatt zu einem Ort, an dem sich zwei astronomische Ereignisse an einem Abend erleben lassen.
Für die Sonnenfinsternis werden Schutzbrille oder gefilterte Instrumente benötigt. Für die Perseiden gilt das Gegenteil: Die Sternschnuppen werden am besten mit blossem Auge und ohne Teleskop beobachtet.
Basel, Liestal oder Schafmatt: Wo sind die Bedingungen besser
Innerhalb von Basel ist die Anreise am einfachsten. Wer in der Stadt bleibt, kann kurzfristig auf die Wetterentwicklung reagieren und benötigt keine längere Rückfahrt. Dafür erschweren Gebäude, Bäume und die dichte Bebauung vielerorts den Blick auf den Horizont. In Liestal und anderen Teilen des Baselbiets gibt es mehr offene Landschaftsflächen. Die lokale Topografie mit Hügeln und bewaldeten Höhenzügen muss jedoch berücksichtigt werden. Ein Platz in einem Tal kann die Sonne bereits deutlich vor dem astronomischen Sonnenuntergang verlieren.
Die Schafmatt bietet einen erhöhten Standort, fachliche Begleitung und geeignete Instrumente. Dafür kann sie bei gutem Wetter viele Besucherinnen und Besucher anziehen. Auch Parkmöglichkeiten und die Anreise über kleinere Strassen können begrenzt sein.
Die Wahl hängt deshalb von mehreren Faktoren ab:
| Standort | Vorteile | Mögliche Nachteile |
| Basel-Stadt | kurze Anreise, gute ÖV-Verbindungen | Gebäude und Bäume blockieren den Horizont |
| Bruderholz | erhöhte Lage, stadtnah | nicht jede Stelle bietet freie Westsicht |
| Leimental | offene Landschaft, gute Westausrichtung möglich | genaue Sichtachse muss geprüft werden |
| Liestal und Umgebung | viele Anhöhen und Freiflächen | Hügel und Wald können stören |
| Schafmatt | Sternwarte, Teleskope, Fachpersonen | Anreise und Besucherandrang |
| Jurahöhen | weiter Horizont möglich | lokale Bewölkung und schwierige Rückfahrt |
Wie prüft man den Beobachtungsplatz vorab
Der sicherste Weg ist eine persönliche Kontrolle. Der gewünschte Ort sollte einige Tage vor dem 12. August zwischen 20 und 20.20 Uhr besucht werden. Zu diesem Zeitpunkt steht die Sonne bereits ähnlich tief wie während des Maximums.Folgende Fragen helfen bei der Beurteilung:
- Ist die Sonne gegen 20.15 Uhr noch sichtbar?
- Gibt es im Westen Gebäude oder Baumreihen?
- Liegt ein Hügel oder Jurakamm vor dem Horizont?
- Ist der Platz öffentlich zugänglich?
- Gibt es einen sicheren Weg für die Rückkehr nach Einbruch der Dunkelheit?
- Besteht in der Nähe ein alternativer Standort?
Digitale Sonnenstands-Apps können bei der Vorbereitung helfen. Sie zeigen, in welcher Richtung die Sonne am 12. August untergeht. Die tatsächlichen Hindernisse vor Ort erfassen solche Anwendungen jedoch nicht immer zuverlässig.
Ein weit entfernter Hügel kann auf einer Karte unbedeutend wirken, beim tiefen Sonnenstand aber genau vor der Sonnensichel liegen. Deshalb bleibt die Ortskontrolle besonders wichtig.
Wie früh sollte man am Beobachtungsort sein
Die partielle Sonnenfinsternis beginnt in Basel um 19.24 Uhr. Wer den gesamten Ablauf sehen möchte, sollte spätestens gegen 19 Uhr am gewählten Platz eintreffen. Für die Schafmatt und andere öffentliche Veranstaltungen ist eine frühere Ankunft sinnvoll. Parkplätze und geeignete Beobachtungsflächen können begrenzt sein. Wer erst kurz vor dem Maximum erscheint, riskiert, keinen freien Platz mehr zu finden.
Eine frühe Ankunft erlaubt ausserdem, den Standort nochmals zu wechseln. Bereits wenige Meter können entscheiden, ob ein Baum oder Gebäude den Blick blockiert. Empfohlener Ablauf:
- 18.30 Uhr: Ankunft und Kontrolle des Westhorizonts;
- 19.00 Uhr: Schutzbrillen und Ausrüstung vorbereiten;
- 19.24 Uhr: Beginn der partiellen Finsternis;
- 19.40 Uhr: deutlich sichtbare Bedeckung;
- 20.00 Uhr: nur noch ein kleiner Teil der Sonne bleibt frei;
- 20.18 Uhr: Maximum;
- 20.47 Uhr: Sonnenuntergang in Basel.
In welche Richtung muss man schauen
Von Basel aus steht die Sonne während der entscheidenden Phase tief im Westen bis Westnordwesten. Der Blick muss deshalb nicht nach Süden gerichtet werden, obwohl die Sonne tagsüber dort häufig erwartet wird. Kurz vor dem Maximum befindet sich die Sonne nur noch wenige Grad über dem Horizont. Der genaue Azimut hängt von der Uhrzeit und dem konkreten Standort ab. Eine Sonnenstands-App oder ein Kompass kann bei der Orientierung helfen.
Ein guter Platz bietet in dieser Richtung keine hohen Hindernisse. Auch entfernte Hügel können problematisch sein, besonders am Rand des Juras. Wer einen Beobachtungsort am Rhein oder auf dem Bruderholz auswählt, sollte die Blickrichtung ausdrücklich kontrollieren. Ein weiter Panoramablick in die falsche Richtung ist für diese Finsternis nicht hilfreich.
Wie verändert sich das Licht in Basel
Während der ersten Phase bleibt die Veränderung der Umgebungshelligkeit gering. Obwohl bereits ein Teil der Sonne bedeckt ist, gleicht das Auge den Helligkeitsverlust weitgehend aus.
Erst näher am Maximum kann das Licht ungewöhnlich flach und gedämpft wirken. Farben können weniger kräftig erscheinen, Schatten schärfer werden und die Umgebung einen leicht metallischen Eindruck erhalten. Vollständig dunkel wird es nicht. Selbst die verbleibende schmale Sonnensichel liefert noch sehr viel Licht. Strassenbeleuchtung und automatische Gebäudelichter müssen deshalb nicht zwingend einschalten.
Unter Bäumen kann ein besonderer Effekt auftreten: Kleine Lücken zwischen den Blättern funktionieren wie natürliche Lochkameras. Auf dem Boden erscheinen dann zahlreiche kleine Abbilder der Sonnensichel. Die Temperatur kann während einer Sonnenfinsternis leicht sinken. Wie deutlich dies in Basel spürbar wird, hängt jedoch von Bewölkung, Wind, Ausgangstemperatur und Standort ab.
Warum braucht man trotz 91 Prozent Bedeckung eine Schutzbrille
Auch wenn fast die gesamte Sonne hinter dem Mond verschwindet, bleibt der sichtbare Teil extrem hell. Ein direkter Blick kann die Netzhaut schädigen. Diese Schädigung verursacht nicht zwingend sofort Schmerzen, weil die Netzhaut keine Schmerzrezeptoren besitzt. Das Bundesamt für Gesundheit warnt deshalb davor, die Sonne während der partiellen Phase ungeschützt anzusehen. Für die Beobachtung wird eine geeignete Sonnenfinsternisbrille oder eine professionelle optische Filterlösung benötigt.
Die Schutzbrille wird aufgesetzt, bevor der Kopf zur Sonne gedreht wird. Vor dem Abnehmen muss man sich wieder von der Sonne wegdrehen. Kinder dürfen nur unter unmittelbarer Aufsicht beobachten. Eine normale Sonnenbrille reicht nicht aus. Das gilt auch für besonders dunkle oder polarisierte Modelle.
Welche Hilfsmittel sind nicht sicher
Improvisierte Materialien bieten keinen zuverlässigen Schutz. Sie können sichtbares Licht abschwächen, lassen aber möglicherweise gefährliche ultraviolette oder infrarote Strahlung passieren.
Nicht verwendet werden dürfen:
- normale Sonnenbrillen;
- mehrere Sonnenbrillen übereinander;
- Rauchglas;
- geschwärzte Glasscheiben;
- CDs oder DVDs;
- Röntgenbilder;
- Rettungsdecken;
- belichtete Filmstreifen;
- Schweissergläser ungeeigneter Schutzstufen;
- selbst gebastelte Filter aus unbekannten Folien.
Auch das kurze ungeschützte Hinsehen ist nicht empfehlenswert. Während der Beobachtung schaut man häufig wiederholt zur Sonne, wodurch sich die Belastung erhöhen kann.
Darf man die Finsternis durch ein Fernglas ansehen
Ein Fernglas oder Teleskop bündelt das Sonnenlicht und kann die Augen innerhalb kürzester Zeit schwer verletzen. Die Geräte dürfen nur verwendet werden, wenn vor den Objektiven fachgerecht geeignete Sonnenfilter angebracht sind.
Eine Sonnenfinsternisbrille vor den Augen macht ein ungefiltertes Fernglas nicht sicher. Das gebündelte Licht kann die Filterfolie der Brille beschädigen und direkt ins Auge gelangen. Filter am Okular sind ebenfalls problematisch. Durch die starke Hitze können sie reissen oder platzen. Der Filter muss vor der grossen Lichteintrittsöffnung sitzen.
Personen ohne Erfahrung sollten die Sonne nur mit einer geprüften Finsternisbrille beobachten oder eine Sternwarte besuchen. Auf der Schafmatt übernehmen Fachpersonen die sichere Einrichtung der Instrumente.
Wie lässt sich die Sonnenfinsternis fotografieren
Für eine Kamera wird ein geeigneter Sonnenfilter benötigt, der vor dem Objektiv befestigt wird. Ohne Filter kann das gebündelte Sonnenlicht den Bildsensor, die Blende oder andere Bauteile beschädigen.
Bei Spiegelreflexkameras darf nicht durch einen ungefilterten optischen Sucher geblickt werden. Auch bei einer spiegellosen Kamera oder einem Smartphone bleibt der sichere Umgang mit der Sonne wichtig. Für Aufnahmen in Basel sind folgende Punkte hilfreich:
- Standort mit freier Westsicht auswählen;
- Stativ verwenden;
- Sonnenfilter vor dem Objektiv montieren;
- Belichtung vor dem Maximum testen;
- mit längerer Brennweite arbeiten;
- Landschaft oder Basler Silhouette als Vordergrund einplanen;
- Schutzfilter regelmässig auf Beschädigungen prüfen;
- das Ereignis nicht nur durch das Display verfolgen.
Die tief stehende Sonne ermöglicht Aufnahmen mit Landschaft, Gebäuden oder Jurahöhen im Vordergrund. Gleichzeitig erhöht der niedrige Stand das Risiko, dass Dunst und Wolken die Konturen abschwächen.
Wer Gebäude oder Personen mit der Sonnensichel kombinieren möchte, muss einen grossen Abstand zum Vordergrund einplanen. Bei langer Brennweite erscheint die Sonne grösser, wodurch eindrucksvolle Bildkompositionen möglich sind.
Was passiert bei Wolken über Basel
Eine geschlossene Wolkendecke kann das Ereignis vollständig verdecken. Besonders kritisch ist eine tiefe Wolkenbank über dem Westen. Sie kann die Sonne verdecken, obwohl der übrige Himmel weitgehend klar bleibt. Dünne Wolken sind kein Ersatz für eine Sonnenfinsternisbrille. Scheint die Sonne durch Dunst oder Schleierwolken, bleibt ein geeigneter Augenschutz notwendig. Am 12. August sollten insbesondere folgende Wetterdaten beobachtet werden:
- tiefe Bewölkung;
- Wolkenentwicklung über dem Jura;
- Gewitterzellen;
- Niederschlagsgebiete;
- Dunst am Westhorizont;
- Sichtweite;
- lokale Unterschiede zwischen Basel, Leimental und oberem Baselbiet.
Die Wetterverhältnisse können sich innerhalb der Nordwestschweiz unterscheiden. Bei beweglichen Wolkenfeldern kann ein Ausweichen von Basel ins Leimental oder in eine andere Region des Baselbiets sinnvoll sein.
Ein Standortwechsel sollte jedoch rechtzeitig erfolgen. Kurz vor 20 Uhr können Verkehr, Parkplatzsuche und Fusswege dazu führen, dass das Maximum verpasst wird.
Welche Wetterlage ist ideal
Am besten sind ein klarer oder nur leicht bewölkter Himmel und eine trockene, wenig dunstige Luftmasse. Der westliche Horizont muss frei von tiefen Wolken bleiben. Hohe, dünne Wolken können den Kontrast reduzieren, müssen die Beobachtung aber nicht vollständig verhindern. Tiefe Quellwolken oder Gewitterwolken sind wesentlich problematischer.
Eine klare Sicht über der Stadt bedeutet nicht automatisch, dass auch der Horizont frei ist. Gerade im Sommer können sich am Abend Wolken über dem Jura oder entlang lokaler Höhenzüge bilden. Die zuverlässigste Entscheidung über den Standort ist deshalb erst am Nachmittag des 12. August möglich. Langfristige Wettermodelle liefern einige Tage vorher lediglich eine Tendenz.
Wo gibt es bei schlechtem Wetter einen Livestream
Die totale Sonnenfinsternis wird von mehreren internationalen Einrichtungen übertragen. Auch einzelne Schweizer Sternwarten und Planetarien haben Livebilder aus dem Totalitätsgebiet angekündigt.
Von Basel aus kann ein Stream auf einem Smartphone oder Tablet verfolgt werden. Dafür sollte das Gerät rechtzeitig geladen und eine stabile Internetverbindung geprüft werden.
Ein Livestream zeigt auch den Unterschied zwischen Basel und dem Totalitätsgebiet. Während in Basel eine helle Sonnensichel sichtbar bleibt, verschwindet die Sonne in Teilen Spaniens, Islands und Grönlands vollständig hinter dem Mond.
Bei einer organisierten Veranstaltung kann eine Übertragung als Ersatz dienen, wenn der Himmel über der Nordwestschweiz geschlossen bleibt. Das genaue Schlechtwetterprogramm der Schafmatt sollte vor dem Besuch beim Veranstalter geprüft werden.
Warum ist die Sonnenfinsternis 2026 für Basel besonders
Partielle Sonnenfinsternisse kommen häufiger vor als totale, doch der hohe Bedeckungsgrad von mehr als 90 Prozent macht das Ereignis über Basel aussergewöhnlich.
Die letzte vergleichbar eindrucksvolle Finsternis wurde in der Schweiz am 11. August 1999 erlebt. Damals verlief der Totalitätsstreifen nördlich der Schweiz über Teile Europas. In Basel war ebenfalls eine sehr tiefe partielle Phase sichtbar.
Am 12. August 2026 kommt ein besonderer visueller Effekt hinzu: Die stark verfinsterte Sonne nähert sich während des Maximums bereits dem Horizont. Bei klarer Sicht kann deshalb eine schmale Sonnensichel über der Landschaft untergehen.
Dieser tiefe Sonnenstand ist zugleich die grösste Herausforderung. Während eine hoch stehende Sonne von fast jedem offenen Platz sichtbar wäre, braucht es am Abend einen sorgfältig gewählten Standort.
Warum wird die Finsternis in Basel nicht total?
Eine totale Sonnenfinsternis ist nur innerhalb des Kernschattens des Mondes sichtbar. Dieser Schatten zieht als relativ schmaler Streifen über die Erdoberfläche.
Am 12. August verläuft der Totalitätsstreifen über arktische Regionen, Grönland, Island, den Atlantik und Teile Spaniens. Basel liegt ausserhalb dieses Korridors und wird nur vom Halbschatten erfasst.
Bereits ein kleiner geografischer Abstand zum Totalitätsstreifen verändert das Erscheinungsbild grundlegend. Solange ein Teil der hellen Sonnenoberfläche sichtbar bleibt, entsteht keine vollständige Dunkelheit und die Korona kann nicht frei beobachtet werden.
Für eine totale Beobachtung wäre eine Reise nach Island oder Spanien nötig. Basel erlebt dennoch eine sehr tiefe partielle Finsternis, bei der nur ein kleiner Teil der Sonne sichtbar bleibt.
Lohnt sich die Reise von Basel nach Spanien?
Wer die vollständige Totalität erleben möchte, muss in den Kernschatten reisen. Teile Nord- und Ostspaniens sowie die Balearen liegen im Totalitätsstreifen. Die genaue Sichtbarkeit hängt vom Standort ab.
Von Basel aus sind insbesondere Regionen in Spanien vergleichsweise gut erreichbar. Allerdings findet die Totalität dort ebenfalls am Abend statt. Die Sonne steht teilweise nur wenige Grad über dem Horizont.
Eine Reise garantiert deshalb keinen Erfolg. Neben der Bewölkung müssen Berge, Gebäude und Küstenformationen berücksichtigt werden. Ein Standort mitten im Totalitätsstreifen kann ungeeignet sein, wenn der Westhorizont blockiert ist.
Island bietet in Teilen eine höher stehende Sonne, weist jedoch ein grösseres Risiko für Bewölkung auf. Eine Finsternisreise erfordert deshalb flexible Planung und möglichst mehrere erreichbare Standorte.
Wer nicht reisen möchte, kann in Basel dennoch ein seltenes Ereignis erleben. Die Bedeckung von rund 90,8 Prozent liegt nur vergleichsweise wenig unter den höchsten Schweizer Werten.
Sonnenfinsternis und Perseiden in derselben Nacht
Nach dem Sonnenuntergang endet das astronomische Programm nicht. In der Nacht vom 12. auf den 13. August erreichen die Perseiden ihre besonders aktive Phase.
Da die Sonnenfinsternis bei Neumond stattfindet, stört helles Mondlicht die Meteorenbeobachtung kaum. Dunkle Standorte im Baselbiet und auf den Jurahöhen bieten deshalb gute Voraussetzungen.
Die Schafmatt verbindet beide Ereignisse. Nach der Beobachtung der Sonnensichel können Besucherinnen und Besucher auf Sternschnuppen warten.
Für die Perseiden gelten andere Regeln:
- keine Sonnenfinsternisbrille tragen;
- kein Teleskop verwenden;
- möglichst dunklen Standort wählen;
- direktes Licht von Smartphones vermeiden;
- den Augen mindestens 20 Minuten zur Dunkelanpassung geben;
- einen grossen Teil des Himmels beobachten;
- warme Kleidung und eine Unterlage mitnehmen.
Sternschnuppen können in unterschiedlichen Himmelsrichtungen erscheinen. Der namensgebende Ausstrahlungspunkt liegt im Sternbild Perseus, doch die längeren Leuchtspuren sind häufig abseits davon besonders gut zu sehen.
Was sollten Familien mit Kindern beachten?
Kinder müssen während der Sonnenbeobachtung ständig beaufsichtigt werden. Die Schutzbrille muss zur Kopfgrösse passen und darf nicht verrutschen.
Vor Beginn sollten Erwachsene erklären, dass die Sonne auch während der Finsternis niemals ohne Brille angesehen werden darf. Die Brille wird aufgesetzt, bevor das Kind den Kopf hebt.
Kleine Kinder können Schwierigkeiten haben, die Brille über längere Zeit korrekt zu halten. Eine indirekte Projektion ist in solchen Fällen eine gute Alternative.
Mit einer einfachen Lochkamera lässt sich das Bild der Sonne auf eine weisse Fläche projizieren. Dabei blickt niemand direkt durch das Loch. Die Sonne befindet sich hinter der beobachtenden Person und wirft durch eine kleine Öffnung ein Bild auf Karton oder Papier.
Bei Veranstaltungen wie auf der Schafmatt stehen Fachpersonen zur Verfügung. Trotzdem bleibt die Aufsichtspflicht bei den begleitenden Erwachsenen.
Was gehört in die Ausrüstung?
Für eine sichere und angenehme Beobachtung in Basel oder im Baselbiet empfiehlt sich folgende Ausrüstung:
- geprüfte Sonnenfinsternisbrille;
- Ersatzbrille;
- Sonnenfilter für Kamera oder Fernglas;
- Mobiltelefon mit vollem Akku;
- Powerbank;
- Wasser;
- leichte Verpflegung;
- Sonnenschutz für die Zeit vor dem Ereignis;
- Jacke für den Abend;
- Sitzunterlage oder Klappstuhl;
- Taschenlampe für den Rückweg;
- feste Schuhe bei Standorten ausserhalb der Stadt;
- Abfallsack für den eigenen Müll.
Eine Ersatzbrille ist sinnvoll, falls die erste Folie beschädigt wird. Kratzer, Risse oder Löcher machen den Filter unbrauchbar.
Auf öffentlichen Aussichtspunkten sollte die Ausrüstung kompakt bleiben. Grosse Stative und ausladende Teleskope können andere Besucher behindern.
Praktischer Zeitplan für Basel am 12. August
Am Vormittag
Die aktuellen Wetterprognosen für Basel, das Leimental und das Baselbiet vergleichen. Besonderes Augenmerk gilt den Wolken am westlichen Horizont.
Am Nachmittag
Den endgültigen Standort auswählen und mögliche Verkehrsbehinderungen prüfen. Sonnenfinsternisbrillen und Kameraausrüstung kontrollieren.
Gegen 18 Uhr
Bei einer Fahrt ins Baselbiet oder auf die Schafmatt aufbrechen. Genügend Zeit für Parkplatzsuche und Fussweg einplanen.
Gegen 18.30 Uhr
Am Beobachtungsplatz den Horizont kontrollieren. Falls Gebäude, Bäume oder Hügel stören, einen alternativen Platz suchen.
Um 19.24 Uhr
Die partielle Finsternis beginnt. Die Schutzbrille muss bereits vor dem ersten Blick aufgesetzt sein.
Um 20.18 Uhr
Die maximale Bedeckung über Basel wird erreicht. Nur noch eine schmale Sonnensichel bleibt sichtbar.
Gegen 20.47 Uhr
Die verfinsterte Sonne geht unter. Je nach lokalem Horizont kann sie bereits einige Minuten früher verschwinden.
Nach Sonnenuntergang
Bei klarem Himmel an einem dunklen Standort auf die Perseiden achten.
FAQ zur Sonnenfinsternis 2026 in Basel
Wann ist die Sonnenfinsternis in Basel?
Die Sonnenfinsternis findet am Mittwoch, 12. August 2026, am frühen Abend statt.
Um wie viel Uhr beginnt die Sonnenfinsternis in Basel?
Die partielle Phase beginnt um ungefähr 19.24 Uhr.
Wann ist das Maximum?
Das Maximum wird in Basel gegen 20.18 Uhr erreicht.
Wie viel Prozent der Sonne werden in Basel bedeckt?
Nach den lokalen Berechnungen werden beim Maximum ungefähr 90,8 Prozent der sichtbaren Sonnenfläche verdeckt.
Wann geht die Sonne in Basel unter?
Der Sonnenuntergang erfolgt gegen 20.47 Uhr. Der genaue Zeitpunkt kann je nach Position und lokalem Horizont leicht abweichen.
Ist die Sonnenfinsternis in Basel total?
Nein. In Basel ist eine tiefe partielle Sonnenfinsternis sichtbar. Eine schmale Sonnensichel bleibt bestehen.
Wird es in Basel dunkel?
Die Helligkeit nimmt deutlich ab, aber es wird nicht vollständig dunkel wie während einer totalen Sonnenfinsternis.
In welche Richtung muss man schauen?
Die Sonne steht tief im Westen bis Westnordwesten.
Wo ist ein guter Beobachtungsplatz in Basel?
Geeignet sind offene oder erhöhte Standorte mit freiem Westhorizont. Das Bruderholz und freie Gebiete am Stadtrand können infrage kommen, müssen aber vorab geprüft werden.
Kann man die Finsternis am Rhein sehen?
Grundsätzlich ja, sofern Gebäude, Bäume, Brücken oder Hafenanlagen die Sicht nach Westen nicht blockieren.
Wo gibt es ein öffentliches Programm?
Die Sternwarte Schafmatt bietet in der Region eine organisierte Beobachtung mit geeigneten Teleskopen und anschliessendem Perseidenprogramm an.
Muss man sich für die Schafmatt anmelden?
Die aktuellen Teilnahmebedingungen sollten unmittelbar vor der Veranstaltung beim Betreiber geprüft werden. Zeiten und organisatorische Vorgaben können geändert werden.
Reicht eine normale Sonnenbrille?
Nein. Erforderlich ist eine geprüfte Sonnenfinsternisbrille oder ein professioneller Sonnenfilter.
Kann ich durch mein Fernglas schauen?
Nur mit dafür vorgesehenen Filtern vor beiden Objektivöffnungen. Ein ungefiltertes Fernglas ist für die Sonnenbeobachtung extrem gefährlich.
Was mache ich bei Wolken?
Die Bewölkung im Baselbiet prüfen und bei Bedarf rechtzeitig den Standort wechseln. Bei geschlossener Wolkendecke können Livestreams aus dem Totalitätsgebiet verfolgt werden.
Wann ist die nächste Sonnenfinsternis in der Schweiz?
Bereits am 2. August 2027 ist eine weitere partielle Sonnenfinsternis von der Schweiz aus sichtbar. Sie erreicht in Basel jedoch nicht den hohen Bedeckungsgrad des Ereignisses von 2026.
Die wichtigsten Angaben für Basel im Überblick
- Datum: Mittwoch, 12. August 2026
- Beginn: 19.24 Uhr
- Maximum: etwa 20.18 Uhr
- Bedeckung: ungefähr 90,8 Prozent
- Sonnenuntergang: etwa 20.47 Uhr
- Beobachtungsrichtung: Westen bis Westnordwesten
- Geeignete Regionen: Bruderholz, Leimental, offene Gebiete im Baselbiet
- Öffentliche Beobachtung: Sternwarte Schafmatt
- Augenschutz: geprüfte Sonnenfinsternisbrille zwingend erforderlich
- Zusätzliches Ereignis: Perseiden nach Einbruch der Dunkelheit
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